Lebensräume und Ökosysteme

Die terrestrischen Lebensräume auf dem Gebiet des Nationalparks „Una“ sind Wiesen, Weiden und Wälder. Den Großteil der Oberfläche des Nationalparks bedecken verschiedene Waldarten. Klimazonale sowie Extrazonale und Azonale. Die Wiesen des Nationalparks sind anthropogene dauerhaften Stadiums und können nur mit Hilfe direkter (Mähen) oder indirekter (Grasen) Einflussnahme des Menschen erhalten werden.

Den Raum des Nationalparks bilden Kalksteinfelsen in den Primelgewächse (Felsspaltgewächse) leben. Unterhalb größerer Felsen werden durch den Einfluss der Hydrosphäre und Atmosphäre Felsbrocken abgebrochen die den Hang runterrollen und so Geröllhalden bilden. In Höheren Lagen, oberhalb der Schlucht, auf geebnetem Terrain mit tieferen und feineren Boden sind teilweise Wiesen entwickelt der Gattung Brometalia erecti. Wasserlebensräume umfasst die Gegend der Flüsse Una und Unac. Die Flüsse Una und Unac selbst haben keine entwickelte Lebensräume der Makrophyten (Wasserpflanzen) im Forschungsgebiet, nur im abseitigen kleinen und leisen Lagunen sind einige Makrophyten zu finden.  

Feuchtere Lebensräume bilden sumpfige Wiesen, Röhricht und Hochgräser. Im Randgebiet des Flusses Una sind  hydrophile Gemeinschaften vertreten von Wäldern, Buchenreisig,  Erle, Korbweide und Moschus-Schafgarbe. Lebensräume im Wasserfällen und Talstufen bilden mit seinen spezifischen ökologischen Eigenschaften ein eigenes Biotop, der sich deutlich von anderen Lebensräumen im Süßwasser unterscheidet. Von Kieselgen und Kormus abgesehen wurden auf den Wasserfällen 42 Pflanzenarten festgestellt, und zwar 25 Algenarten und 17 Moosarten. Alle diese Pflanzen tragen zur Bildung der Talstufen bei, ausgenommen sind zwei Leberblümchengattungen. Die Mehrzahl der Pflanzen sind also nützlich, und nur wenige nicht.