Die Festung

Die in die Umgebung eingefügten Kulturdenkmale, Felsburgen, Festungen und Städte geben dem gesamten Una-Tal, das sich zum größten Teil durch den Nationalpark ausstreckt, einen wichtigen zusätzlichen Wert. Es besteht kein Zweifel daran dass das Gebiet des Nationalparks schon seit der Urgeschichte, über die Antike und das Mittelalter hindurch bis hin zum heutigen Tag bevölkert war. Zeugen dafür sind zahlreiche archäologische Funde, Überbleibsel vieler Festungen und Burgruinen, sowie die heute noch bestehenden mittelalterlichen Städte. Am zahlreichsten sind die prähistorischen Stätten (der Bronze und Eisenzeit).

Es handelt sich dabei um Höhensiedlungen und Burgruinen, die am wichtigen geostrategischen Positionen platziert waren (über dem Fluss Una der als bedeutende Verkehrsader diente), die visuelle Kommunikation ermöglichten und nahe am Wasser gebaut wurden. Solche Siedlungen hatten Wehrmauern mit schwer zugänglichen Zugangswegen und Eingängen, so dass sie relativ leicht zu erkennen waren und an einigen Stellen heute noch erkennbar sind, falls das Steinmaterial nicht abgetragen oder für andere Zwecke verwendet wurde. Das belegen zahlreich erhaltene Ortsnamen (toponyme) zum Beispiel: grad (Stadt), gradina (Slawischer Burgwall), gradac (Fort), usw. Solche Festungen ermöglichten den Bewohnern damals eine sichere Lebensweise. Sie waren umgeben von dicken Mauern die guten Schutz vor potentiellen Feinden baten.

Von den mittelalterlichen und osmanischen Fundorten und Lokalitäten gelten als besonders bedeutsam die unten angeführten: (...)