Martin Brod

Martin Brod

Zwischen den Hauptfluss Una und seinem Nebenfluss Unac liegt die Gemeinde Martin Brod. Hier liegt der größte Komplex vonWasserfällen, Kaskaden und Becken auf dem Fluss Una. Hier sind auch zahlreiche Wassermühlen und Waschbecken aus dem verschiedensten Epochen zu finden.

Die Gemeinde selbst ist aus einer Mittelalterlichen Stadt entstanden die ende XIV und anfangs XV Jahrhundertsgegründet wurde. Manche Historiker behaupten dass die Stadt schon im XII Jahrhundert errichtet wurde. In schriftlichen Quellen wird die Stadt 1431 genanntals die Stadt der ungarische KönigSigmund die Stadt Nikola Frankenpan schenkte.

Im heutigen Martin Brod befindet sich das orthodoxe Kloster Rmanj, der das geistliche Zentrum der orthodoxen Kirche der breiteren Region darstellt. Die Errichtung des Klosters wird Katarina Brankovic (1418/19-1492) zugeschrieben, der Tochter des serbische Despoten Đorđe Branković und der ByzantinischenPrinzessin Jerina Kantakuzin, und der Gemahlin von Ulrich II von Celje.

In älteren unterlagen wird das Kloster auch: Hrmanj, Ajerman, Chermlj, Szermil, Hermanya, Herman genannt. Den Namen bekam das Kloster nach Katarinas Sohn Herman III der nach einer schweren Krankheit sehr jung verstorben war. Als Erinnerung an Ihren verstorbenen Sohn lies Katarina dieses Kloster bauen.

Auch Martin Brod hat seine legende.

Vor langer Zeit lebte ein hübsches junges Mädchen namens Marta. Sie verliebte sich in einen stattlichen und schwarzhaarigen jungen Mann der auf der anderen Ufer Seite lebte. Martas Eltern billigten diese Beziehungnicht und verboten ihr diese Liebe.

Eines Abends schlich siech Marta aus dem Haus und machte sich auf den Fluss zu überqueren, zog ihre Schuhe aus, und krempelte den Rock hoch und machte sich auf dem Fluss zu überqueren. Als sie bereits die Mitte des Flusses überquert hatte rutschte sie aus und ertrank. Nur noch ihr goldenes Haar war auf der Wasseroberfläche zu sehen. Die Einheimischennannten diesen Teil des Flusses, oder genauer, diesenÜbergang Marta.