Die mittelalterliche Stadt Rmanj

Die mittelalterliche Stadt Rmanj wurde am Ende des XIV, oder auch am Anfang des XV Jahrhunderts, an der Flussmündung des Unac in die Una erbaut. Einige Geschichtsforscher vertreten aber die Meinung dass diese alte Stadt aus dem XII Jahrhundert datiert. Den Aufschreibungen aus dem Jahr 1396. zufolge, wurde diese Stadt Konuba genannt. Die Stadtmauern wurden bis zum Grund zerstört bewahrt worden ist nur ein runder Turm der etwa 10 Meter hoch ist, bei dem die Stockwerke durch Bögen getrennt sind. Zum ersten Mal wird die Stadt in Informationsquellen im Jahr 1431 erwähnt als der ungarische König und Kaiser Sigismund (Sigmund von Luxemburg) die Stadt Nikola IV Frankopan (Ban von Kroatien und Dalmatien) verpfändet.  Die Witwe Ana Frankopan im Jahr 1436 eine Zeit lang in Rmanj, und Sie unterschrieb damals als Fürstin von Rmanj. 

Mitte des XV Jahrhunderts bekam Juraj Frankopan die Stadt. In dieser Stadt werden 1451 die Begriffe „Richter (sudac)“ und „ Bürger Brüderlichkeit (bratstvo purgari)“ erwähnt. Unter der Benennung Rmanj wird die Stadt 1504 erwähnt als eine Stadt die man herrichten und besser befestigen muss. Kurz nach dieser letzten Erwähnung kam die Stadt Rmanj (Hermann Stadt) 1524 unter die osmanische Herrschaft. Ob Rmanj zur Zeit der Eroberung oder irgendwann später zerstört wurde, weiß  niemand genau denn es bestehen keine konkreten Angaben. Im Rmanj – Konuba am Unac wird 1386 ein katholisches Kloster erwähnt, und es besteht die Meinung dass es ein Benediktinerkloster war, welches später Gazi Hasan - paša Predojević den Mönchen der  serbisch - orthodoxen Kirche übergab.

Der Name des Ortes Rmanj wurde schon vor langer Zeit in den Namen das es heute trägt geändert, und dies aufgrund einer Legende von zwei jungen Menschen. Nämlich, die Legende ist entstanden als ein Gedenke an ein verliebtes Mädchen, dass vor langer Zeit in Eile zu ihrem Liebsten an das andere Ufer wollte, und in einem Tiefgang des Flusses Una, den die einheimischen Bewohner „brod  (Schiff)“ nennen ertrunken ist. Und so bekam der Ort den Namen - Martin Brod. Die Bewohner des Una-Tals nennen das Flachwasser, über das man den Fluss zu Fuß überqueren kann, den Tiefgang „brod“. 

Bedauerlicherweise sieht die Stadt Rmanj heute sehr vernachlässigt aus und ist in einem sehr schlechtem Zustand.