Legende und Sage über Una

Die Legende besagt das die alten Römer, Krieger die durch die ständigen Kämpfe und Eroberungen  verbittert und abgestumpft geworden sind, und den Sinn für die Schönheit verloren haben, beim Erreichen der Flussufer sprachlos geblieben sind von nie zuvor gesehener Schönheit. Sie betörte das smaragdfarbene Wasser, die märchenartigen Wasserfälle, die lebendigen, unberührten Ufer, und die malerische Landschaft das seines gleichen suchte. 

Einer dieser Römischen Soldaten, fasziniert von diesem Anblick schrie „Una!“ („Eine“ oder „Einzige“). Und so beschrieb dieser einfache Soldat mit einem Wort die ganze Pracht dieses Flusses. Und mit diesem Wort „Einzige“ wollte er sagen das es nirgends anders so einen wunderschönen Fluss gibt, das die Una ein Smaragd unter den Flüssen ist. Und so, sagt die Legende bekam der Fluss seinen Namen den er bis heute Trägt.

Neben den legenden gibt es Volkstümliche Geschichten über die Namensgebung des Flusses. Eine von Ihnen ist die Geschichte von Stanislav Zec aus der Zeit der Japoden.

Una, Una, Una !

Nach einer schrecklichen Schlacht, wessen Ausgang Man nicht kannte, streifte ein müder Krieger umher und blieb am einen Felsenrand stehen. Als es seinen Blick über die Schlucht streifte blieb er starr  und atemlos, geblendet von der Schönheit des Flusses. Er reiste sich zusammen und begann Richtung Ufer die Felsen herunter zu Klettern. Dort entdeckte er eine Planke die von Flussrand zur einer kleiner Insel führte auf der eine hölzerne Hüte stand. Er wusch sich seine Wunden und seinen Schweiß ab in dem kaltem Fluss, ruhte sich etwas aus und wurde vorsichtiger. Er wartete lange hinter einem Felsen, bis die Sonne unterging. In gerade diesen Moment, in der Abenddämmerung  sah er ein Mädchen das einer Feh ähnelte. Sie trug Arm voll Brennholz und verschwand in die Hütte. Hunger und Kälte trieben den jungen Krieger in die Hütte hinein. Was darin geschah wusste keiner. Nur das Mädchen kam gelegentlich heraus und kehrte mit Holz und Essen in die Hütte zurück. Nur der Rauch der durch die Dachplanken hindurch Kamm begrüßte und verabschiedete den herbstlichen Regen und den Schnee. Der Frühling kam und eines Morgens ertönte aus der Hütte ein Babygeschrei. An der Türschwelle stand der Krieger in seiner bronzener Rüstung. In seinen Armen hielt er mit fast mütterlicher Zärtlichkeit ein kleines Mädchen das in einen Reh Pelz gewickelt war. Als die Mutter zu den beiden heraustrat sah der Krieger tief in die türkisblauen Augen des Neugeborenen Mädchens, und schrie so laut wie er nur konnte, so laut wie es nur glückliche Väter können, aus vollen Lungen: UNA, UNA, UNA!!! Noch lange klang dies Echo die Schluchten entlang und dringt gar bis zu uns her, in diese unsere Zeit.