Die Legende von Ostrovica

Über die Gemäuer von Ostrovice besteht eine Legende über eine lebendig eingemauerte Frau. Der Volksmund überliefert diese Geschichte wie folgt:

Maurer haben an der Stadt gebaut. Aber was die Arbeiter am Tage errichteten, wurde in der Nacht heruntergerissen. Einer der Maurer hatte einen Traum, im dem es Ihm gesagt wurde das Feen abends die Mauern einreisen.  Noch wurde Ihm gesagt dass die Mauern so lange eingerissen werden bis Sie in die Stadtmauern eine Frau einmauern. Noch am selben Tag brachte eine Frau Essen für die Arbeiter und sie krallten die Frau sofort und mauerten Sie ein. Die Frau aber, hatte ein Neugeborenes zuhause. Und deshalb begann dass Muttermilch der Frau auszulaufen, und zwar genau an der Stelle wo noch heute eine weise Linie zu sehen ist. Diese weise Linie wurde für lange Zeit von der Bevölkerung für die Muttermilch dieser Armen Frau gehalten. Unfruchtbare Frauen würden diesen grau-weislichen Staub abkratzen und ihn mit Wasser vermischt zu trinken, um gesegnet zu werden. Andere wiederum pilgerten zu dieser Stelle um Ihre Ehrerbietung dieser Erscheinung der Muttermilch und der eingemauerten Frau darzubieten.   

Die Linie ist einige Meter lang, und einige Zentimeter dick. Die Substanz hat aber nur die Ähnlichkeit von Milch, weil es wie Kalkmilch aussieht. Arzt und Erkunder seiner Familiengeschichte Dr. Muhamed Kulenović-Sulejmanbegović, hat eine chemische Analyse machen lasen die feststellte das es sich lediglich um Kalkstein handelt, von welchem alle Bergketten und Berge in Bosnien und Herzegowina, Dalmatien und Montenegro bestehen. Aber die Phantasie ist greifbarer und logischer in ihrem wiedersinn, den „wenn es versteinerte Kinder gibt, warum sollte es keine versteinerte Milch geben?“.