Säugetiere

Von ca. 60 vertretener Säugetierarten die den Nationalpark bewohnen sind 9 Insektenfresser (Insectivora), 16 Fledermäuse (Chiroptera), 13 Raubtiere (Carnivora), 3 Paarhufer (Artiodactyla), 17 Nagetiere (Rodentia) und eine Art Hasenartiger (Lagomorpha). Es besteht die Annahme dass neben den mit Sicherheit existierenden Fledermausarten noch zusätzliche neun in dem breiteren Bereich des Nationalparks leben.

Ebenfalls in der Gruppe der Nagetiere (Rodentia) sind vier Arten in dieser Region vertreten: Alpen-Kleinwühlmaus (Microtus multiplex), Gartenschläfer (Eliomys quercinus), Biberratte (Myocastor coypus) und die Zwergmaus (Micromys minutus). Bei den Säugetieren des Nationalparks sind zwei Arten endemisch: Martino Schneemaus (Dinaromys bogdanovi) sowie die Alpen-Kleinwuchsmaus (Microtus multiplex) und eine endemische Europa-Mittelmeer Maus.

Dem Gesetz für Naturschutz nach, sowie dem Regelheft für Schutz bestimmter Säugetierarten, Mammalia (N.N. 31/95.) sind 33 Arten von Säugetieren in der Region des Flusses Una und des Nationalparks geschützt, während 8 Arten nach den Regelheft der Schonzeit geschützt sind. Von den geschützten Säugetieren neben den vielen bedrohten und empfindlichen Fledermausarten sind auch drei große Raubtiere zu erwähnen, die drei größten Raubtiere Europas: Wolf, Bär und Luchs. Des Weiteren der Otter, Dachs, Wiesel und der Hermelin. Auf der Liste von IUCN der bedrohten Säugetiere Europas sind 17 Arten in zwei Kategorien aufgelistet. Der Konvention von Bern nach der die Europäischen wildlebenden und bedrohten Tierarten, sowie deren Lebensräume schützten soll,  sind 50 Arten in der Region des Nationalparks geschützt. 24 Arten sind angeführt im Anhang II (Streng geschützte Arten), und 26 im Anhang III (Geschützte Fauna).