Reptilien

Auf dem Gebiet des Nationalparks sind 12 Arten Reptilien sässig aus zwei Gattungen: Schildkröte (Chelonia) und Schuppenkriechtiere (Squamata).
In der Region des Nationalparks sind folgende Arten sässig:  Pracht-Kieleidachse (Algyroides nigropunctatus), Kroatische Gebirgseidechse (Lacerta hotvathi) und die Wiesenotter (Vipera macrops). Die Reptilien des Nationalparks sind hauptsächlich die üblichen Mitteleuropäische Arten und einige Arten der engeren Region wie: Bosnische Zauneidechse (Lacerta agilis bosnica) und eine für die Balkaninsel endemische Art, die Bosnische Kreuzotter (Vipera berus bosniensis). Noch drei Arten in den Nationalpark werden endemisch genannt: Kroatische Gebirgseidechse (Lacerta hotvathi), einheimische Wiesenotter (Vipera (ursini) macrops) und die einheimische schwarze Pracht-Kieleidachse (Algyrodes nigropunctatus) welche ein endemische Art des Dinarischen Karstes ist.

Die Fauna der Reptilien im Nationalpark ist nicht sehr vielfältig und besitzt keine große Anzahl von endemischen Pflanzen. Jedoch unter Ihnen sind manche Arten die bedroht sind, empfindlich, selten und bedürfen deswegen besonderen Schutzes. In Bezug auf die schwarze Pracht-Kieleidachse (Algyrodes nigropunctatus) ist es mangels ausführlicher Daten sehr schwierig festzustellen ob diese Art bedroht ist. Es bestehen aber Tatsachen dass der Menschliche Einfluss zur Reduzierung seines Lebensraumes und der Nahrungsmenge geführt hat. Die Kroatische Gebirgseidechse (Lacerta hotvathi) ist eine endemische Art der Alpen und der nördlichen Dinaren. Das größte Problem bei  der Definition von Schutzmaßnahmen für diese Art ist das fehlende Wissen und zu geringe Daten über die Populationsstruktur und deren Dynamik. 
Im Gebiet der Balkanhalbinsel ist eine Untergruppe der Zauneidechse zuhause, die Bosnische Zauneidechse (Lacerta agilis bosnica) sowie eine Untergruppe der Kreuzotter, die Bosnische Kreuzotter (Vipera berus bosniensis) über die man nur wenig weist. Die einheimische Wiesenotter (Vipera (ursini) macrops) ist wegen den Straßenbaus bedroht und insbesondere wegen dem Rückgang von Wiesenflächen und deren Verwilderung was dem Rückgang der  traditionellen Viehzucht zugeschrieben wird. Reptilien des Nationalparks sind auch nach den internationalen Konventionen und Regeln des IUCN geschützt. Den Kriterien der Internationale Union für die Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen (IUCN) nach haben zwei Arten den Status als bedrohte Tierart: Die einheimische Wiesenotter (Vipera (ursini) macrops) in der Kategorie bedrohte Arten (EN) und die Diamantschildkröte (Malaclemys terrapin) in der Kategorie als fast bedrohte Tierart (NT).

Der Berner Konvention nach (amtl. Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume) gibt es 11 (einschließlich der erwarteten Arten) streng geschützte Arten von Reptilien:  Diamantschildkröte, Mauereidechse, Schlingnatter, Zauneidechse, Äskulapnatter, Würfelnatter, Kroatische Gebirgseiechse, Pracht-Kieleidechse, Östliche Smaragdeiechse,  einheimische Wiesenotter und die Europäische Hornotter. Auf der Basis von Anhang III sind weitere vier Arten geschützt: Blindenschleiche, Waldeidechse, Ringelnatter, Kreuzotter. Die Richtlinie 92/43/EWG oder Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der Europäischen Union (Habitats Directive), Anhang II (Arten von gemeinschaftlichen Interesse) führt ebenfalls auf: Griechische Landschildkröte und die einheimische Wiesenotter. Dem Anhang IV (Arten die besonderes selten und schützenswert sind) nach sind 11 Arten geschützt: Diamantschildkröte, Mauereidechse, Schlingnatter, Zauneidechse, Äskulapnatter, Würfelnatter, einheimische Wiesenotter, Östliche Smaragdeiechse, Kroatische Gebirgseiechse, Pracht-Kieleidechse,  und die Europäische Hornotter.